durbahn's biografie

*durbahn

*durbahn
ist aus dem guten jahrgang 52 sehr hamburgerin, lebt aber in lübeck und hat dort auch ihr atelier. als künstlerin ausgebildet wurde sie an der hochschule für bildende künste in hamburg (vielen dank an prof. gerd roscher) - und dort sehr stark von einem medien- und projektstudium geprägt. seitdem arbeitet sie mit allen audiovisuellen medien und fast immer in gruppenzusammenhängen.
sie war
- 1975 gründungsmitglied hamburger medienladen
- 1979 gründungsmitglied des filmbüro hamburg
und seit 1979 ist sie als künstlerin bei bildwechsel dem dachverband für frauen/medien/kultur in hamburg mitverantwortlich für die konzeption und die projekte, betreut vor allem die video-archive und ein videomuseum als chronistin und sieht dies alles zeitgemäss als künstlerische arbeit. die eigenkünstlerischen arbeiten sind von großre vielfalt und mit einer vorliebe für mediale grenzgänge:
videos aus s-8 filmen und fotografien, mit zeichnungen überkopierte fotografien, gezeichnete fotografien digitalexperimentelle zeichnung, zeichnungen transformiert zu objekten, digitalzeichnung-mixed-media multiples. und:
*durbahn zeichnet -
ihr zeichnerisches werk zieht als roter faden durch die zeiten. seit es zeichenprogramme gibt enststehend die zeichnungen überwiegend im computer:
für ausstellungen werden sie auf spezialpapier ausgedruckt und laminiert und können so fast überall ausgestellt werden - zu bildergeschichten und großen farbenprächtigen wandbildern zusammenfügt - oder auch als installationen. das diffiziele medium "zeichnung" prsäetiert sich so in einer ausnehmd robusten form.
durbahn sucht für ihre zeichnungen immer wieder neue präsentationsformen - montiert sie in nachtlichter oder auf holzklötzchen -es gibt auch eine edition mit gestickten T-shirts.
in den letzten jahren entstand die ausgabe eines tarot-decks - alle 78 bilder neu gezeichnet - für das sie noch einen verlag sucht. für die privaten förderinnen von bildwechsel entsteht jährlich neu ein gezeichneter kalender - gedruckt als jahresgabe. seit den zeiten von bloggs und facebook werden viele zeichnungen aus direkt im netz freigesetzt.bildwechsel ausstellungen

die ausstellungen der * durbahn sind gern und vorzugsweise an orten - wo menschen den bildern begegnen können, ohne dass sie mit "kunst" rechnen. die zu wahren bilderteppichen zusammenmontierten einzeldrucke erscheinen als trotzige bildstatements in einer zeit der bilderüberflutung und ermöglichen doch ein innehalten und freuen und lächeln. " ich zeichne gern für die" inneren kinder" - für das was als bilderwunsch in dem noch so nüchtern denkenden erwachsenen menschen immer auch vorhanden ist-" sagte * durbahn in einem ausstellungsgespräch. dass es dann auch ausstellungen in klassischen kunsträumen oder galerien gab und gibt soll hier aber auch nicht verschwiegen werden. ganz egal wo sie ausstellt - das publikum tritt früher oder später ganz nahe an die bilder heran - untersucht sie förmlich und im raum schwebt die frage, die dann irgendwann auch ausgesprochen wird: " wie ist denn das gemacht ? "
ist es nicht interessant ? da leben wir in einer zeit, die von computern und ihren anwendungen durchddrungen ist - und wenn dann mal nicht ein text oder ein foto - sondern eine zeichnung aus dem computer kommt ist das staunenswert. alle, die *durbahn dann einmal beim zeichnen beobachtet haben, können leicht sehen, dass das zeichnen auf einem zeichentablett sich gar nicht so sehr unterscheidet vom dem mit stift und papier.